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Acetylsalicylsäure – eine Erfolgsgeschichte

Der kurz als ASS bezeichnete Wirkstoff Acetylsalicylsäure hat eine lange Historie. Mit einem Extrakt aus der Weidenrinde (Salicin) soll bereits Hippokrates erfolgreich gegen Rheuma vorgegangen sein – die Weiterentwicklung zur chemisch reinen Acetylsalicylsäure ist dem Chemiker Dr. Felix Hoffmann dann 1897 gelungen und als Wirkstoff des Aspirins (dem wohl bekanntesten Schmerzmittel) feiert es nächstes Jahr bereits seinen 120. Geburtstag. 
In seinen Anfängen war Aspirin ausschließlich in Pulverform erhältlich, danach kam es als praktische Tablette daher.
Inzwischen gibt es zahlreiche Darreichungsvarianten – ob als Brause-, Kau- oder gewöhnliche Tablette, als Granulat zur direkten Einnahme oder als solches zur Herstellung eines Heißgetränkes. Die Darreichungsformen haben sich, entsprechend der Anwendungsmöglichkeiten und des großen Wirkungsspektrums, erweitert. Neben den so genannten Monoprodukten gibt es auch solche, die für das spezielle Beschwerdebild geeignete Zusätze enthalten.


Acetylsalicylsäure – mehr als nur ein Schmerzmittel


Dass ASS bei Zahn-, Regel-, Glieder-, Kopfschmerzen und Migräne sowie bei Fieber hilft, ist hinlänglich bekannt. Doch auch bei Arthrose und Arthritis (neben der schmerzlindernden kommt hier auch die entzündungshemmende Eigenschaft zum Tragen) sowie, aufgrund seiner blutverdünnenden Wirkung, zur Vorbeugung und Nachbehandlung bei Herzinfarkt und Schlaganfall, wird Aspirin (in entsprechend niedrigerer Dosierung) erfolgreich eingesetzt. Es verwundert also nicht, dass allein in Deutschland jährlich etwa 40 Millionen Packungen Absatz finden.
Sogar bezüglich Krebs- und Alzheimer-Erkrankungen steht ASS im Verdacht, Rezidive (bei Krebs) durch seine entzündungshemmende Wirkung günstig zu beeinflussen, beziehungsweise sich positiv auf die Gedächtnisleistung von Senioren auszuwirken. Dahingehende Studien im Ausland erbrachten teils Ergebnisse, die hoffen lassen und auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hält die vorbeugende Wirkung von Aspirin für möglich – allerdings wird vor Selbstmedikation dringend abgeraten.


Wie schafft Aspirin das alles?


Zum einen hemmt ASS Botenstoffe, Prostaglandine, welche uns Schmerzen wahrnehmen und Entzündungen entstehen lassen. Zum anderen unterstützt es die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) dabei, Gewebe-Reparaturarbeiten durchzuführen und ebenfalls Entzündungen zu bekämpfen. Und weil aller guten Dinge drei sind, erschwert Aspirin die Bildung von Blutgerinnseln und die Verklumpung der Blutplättchen, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes wird reduziert. 


Wieviel ist gut – und wieviel ist zu viel?


Wir beraten Sie gerne individuell, was die richtige Dosierung angeht. Sie ist unter anderem abhängig davon, was man mit der Einnahme bezwecken will. Im Falle von Schmerzen, Fieber und/oder Entzündungen ist mehr Wirkstoff nötig (circa 500 bis 1000 mg täglich), zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall dagegen können bereits 50 mg genügen. Als absolute Obergrenze gelten 3 g täglich – und auf Dauer sollte kein Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. 


Was wirkt kann auch unerwünschte Nebenwirkungen haben


So kann Aspirin zum Beispiel auf den Magen schlagen – viele Ärzte verordnen deshalb bei längerfristiger Einnahme zusätzlich ein Magenschutz-Medikament. Auch Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und Bauchschmerzen können auftreten. Zu Magengeschwüren kommt es durch die Einnahme von ASS allerdings selten, ebenso wie zu allergischen (Haut-)Reaktionen oder Atemnots-Anfällen (Asthmatiker sind diesbezüglich gefährdeter). Beim Vorhandensein von Darmerkrankungen wie Morbus Chron oder Colitis ulcerosa kann ASS Schübe begünstigen.


Wechselwirkungen


Die Effektivität von ACE-Hemmern, Gicht- oder Entwässerungsmitteln kann durch die Einnahme von ASS gebremst werden. Gegenteilig, nämlich verstärkend, wirkt sich das ASS bei Antidiabetika wie Insulin aus. Bei der parallelen Behandlung mit Antidepressiva (SSRI) oder Kortison kann sich die Gefahr einer Magen-Darm-Blutung erhöhen. Bei zusätzlicher Einnahme von anderen Schmerzmitteln wie beispielsweise Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen können Kreuzreaktionen auftreten. Sprechen Sie uns bei diesbezüglichen Unklarheiten gerne an.


Was ist außerdem zu beachten?

 

  • Aspirin sollte, wie viele andere Arzneistoffe, nicht mit Alkoholika kombiniert werden – aus Rücksicht auf die Magenschleimhaut
  • Bei Operationen und Eingriffen (auch beim Zahnarzt) muss angegeben und berücksichtigt werden, wenn ASS zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen wird/wurde
  • Für Kinder und Jugendliche sollten bei fieberhaften Erkrankungen Alternativen anstatt der Acetylsalicylsäure angewendet werden, da die Einnahme unter bestimmten Umständen für sie gefährlich werden kann – es sei denn, der Wirkstoff wurde, aufgrund des Krankheitsbildes, bewusst ärztlich verordnet
  • Die Einnahme geringer Mengen Aspirins sind in den ersten zwei Dritteln einer Schwangerschaft grundsätzlich unbedenklich – im letzten Drittel jedoch sollte darauf verzichtet werden

 

 

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